Ein Hase soll sich hier verstecken,
Verspricht ein Beisatz zu dem Bild.
Den Meister Lampe zu entdecken,
Das halte ich für halb so wild.
Ich bin gewitzter Suchstratege,
Fang oben links zu stöbern an,
Betrachte, Büsche, Bäume, Wege,
Kein Hase, nur ein Gockelhahn.
Von unten geht’s jetzt schräg nach oben,
Das Löffeltier bleibt unsichtbar.
Ich sehe vierzehn Hunde toben,
Drei Katzen und ein Reh sogar.
Es packt mich leise Wut, ich schreie.
Dann zeichne ich mit kühnem Strich
Ein Häschen in die Heckenreihe
Und freue mich gar königlich.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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1 Kommentar
edithtg
28. November 2007 von 13:29 (UTC 2)
Dieses frustrierende Gefühl kenne ich. Als Kinder suchten meine Cousins und ich immer auf der Kinderseite einer Zeitschrift die versteckte Maus, die nicht immer leicht zu finden war. Einmal mussten wir allesamt erschöpft aufgeben – um dann in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift zu erfahren, dass man im vorigen Heft leider, leider auf die Maus vergessen habe.