Im Wasser trieb ein großer Fisch,
Ganz unbeweglich, Bauch nach oben.
Ein Blesshuhn sah den Gabentisch
Und eilte, dass die Federn stoben.
Die Ralle schnappte sich den Braten,
Da nahte auch ein Ententier,
Das hatte, unschwer zu erraten raten,
Dieselbe Beute im Visier.
Das Blesshuhn schwamm um vieles schneller,
Der Erpel schaute dümmlich drein.
Er hatte nichts, ein leerer Teller,
Drum stellte er die Hetzjagd ein.
Doch leider war der Fisch verdorben,
Karauschen mirchteln bald im Wasser.
So war, nachdem der Fisch umworben,
Die Ente froh, das Blesshuhn blasser.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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