Hallo miteinander! Ich stelle mich mal vor. Ich bin die Leica, eigentlich heiße ich Blue of Chamber of Secrets und wurde am 25.08.2005 geboren. Mein Frauchen war schon ganz aufgeregt mich endlich zu sehen, denn sie begleitete mich von Anfang an.
Ein paar Wochen bevor ich auf die Welt kam, überlegte mein Frauchen sich einen tollen Namen für mich, schließlich braucht ein so schöner Hund wie ich auch den passenden Namen. Nach langem hin und her und langer Suche, stand mein Name fest: Leica … so sollte ich nun heißen, wenn ich endlich da bin.
Am 25.08.2005 war es dann so weit und mein Frauchen war schon ganz nervös mich endlich zu sehen. Ganz winzig und klein lag ich da mit meinen vier Brüdern und suchte verzweifelt die Milchbar. Mein Frauchen war sofort Feuer und Flamme für mich und konnte es nun nicht mehr abwarten mich endlich mitholen zu dürfen. Leider dauerte dies noch etwas, denn ich war ja noch so klein.
Mein Frauchen kam mich fast jeden Tag besuchen und ich durfte sogar, als ich etwas größer war, stundenweise zu Ihr nach Hause, also in mein neues Heim. Hui, da gab’s noch einen Hund! Hatte ich gleich ‚nen Spielkameraden, aber zum Toben musste ich schon noch ein wenig wachsen.
Als ich dann noch etwas größer wurde, blieb ich übers Wochenende bei meinem Frauchen, es gefiel mir recht gut. Lag da in so einem riesigen Bett mit meinem Frauchen und wir schmusten und kuschelten. Leider musste ich nach dem Wochenende wieder heim, denn um für immer zu bleiben war ich immer noch zu klein. Also wartete ich noch ein paar Wochen und ärgerte in der Zeit meine Brüder weiter. Natürlich kam mein Frauchen regelmäßig vorbei um nach mir zu sehen.
Endlich war es so weit, der Tag war gekommen, mein Frauchen holte mich ab und sagte “Komm, Leica, wir gehen heim!” … Hui, war das so schön, ich hatte ein zu Hause, obwohl bei meiner Mama ging’s mir auch sehr gut, aber nun hatte ich mein eigenes Frauchen, das ich mit niemandem teilen musste. Mann, war ich stolz.
Wir fuhren heim und daheim wartete schon der große Hund auf mich, mit dem ich gleich Freundschaft schloss. Weiter gab’s hier ‚ne menge Spielsachen, die ganz alleine mir gehörten. In jedem Zimmer steht ein gemütlicher Schlafplatz für mich, so dass ich überall, wo mein Frauchen gerade ist, mich gemütlich hinlegen kann um Ihr zuzusehen.
Und das tollste war und ist natürlich das Bett. Hei, war das groß. Habe mich gleich mal so breit darin gemacht, dass mein Frauchen, trotz dass ich so klein war, keinen Platz mehr hatte. Dort schliefen wir nun jede Nacht und ich wuchs und wurde immer größer.
Meine Kindheit war sehr schön … oft besuchten wir noch meine Mama und meine Geschwister (sogar heute sehe ich sie noch oft) und tobte mit Ihnen durch den Garten. Mein Frauchen hat auch nie viel geschimpft mit mir oder mich geschlagen. Kenne so was gar nicht.
Habe mein Frauchen oft geärgert, brauchte lange Zeit um stubenrein zu werden und habe auch mal ins Bett gemacht, den Teppich zerkaut und all die Dinge die ein junger Hund so macht gemacht. Aber immer hat mein Frauchen mir mit Geduld alles beigebracht und war nie richtig sauer auf mich.
Nun werde ich bald 2 Jahre alt und bin immer noch glücklich mit meinem Frauchen. Zwar ärgere ich sie ab und an immer noch, aber ich weiß Sie würde mich niemals wieder hergeben. Denn ich bin Ihr „Schatz“, sagt Sie immer, und Ihr ein und alles. Ich glaube wir werden uns für immer und ewig treu bleiben. Oft geht Sie aber für paar Stunden aus dem Haus, aber ich warte immer auf Sie und jedes Mal kommt Sie wieder zurück und bringt mir sogar oft was mit. Was zu futtern oder ein neues Spielzeug … als Entschädigung dafür, dass ich habe warten müssen.
Sie sagt mir immer, bevor Sie aus dem Haus geht, dass Sie arbeiten geht um mir viele Hundekuchen kaufen zu können und ich soll schön brav sein und aufpassen. Natürlich mach ich das dann auch. Wer macht das nicht für einen Hundekuchen?! Ach, mein liebes Frauchen, ich schätze es sehr, dass Du mich so liebst und danke Dir, dass Du für mich da bist…ich werde es auch IMMER für Dich sein.
***
So, meine Leica, nun bin ich aber dran! Hast ja schon viel erzählt. Ja, wie schön war die Zeit, als Du endlich da warst. Mann, war ich glücklich! Noch glücklicher war ich, als ich Dich endlich heim nehmen durfte.
Ich bin sehr froh, mich für Dich entschieden zu haben, und Du weißt auch, dass ich Dich niemals wieder hergeben werde und uns nichts und niemand auseinander bringt. Eigentlich muss ich Dir ja danken, dass Du immer für mich da bist. Du wartest auf mich, freust Dich immer wieder aufs neue, wenn ich heim komme, hörst mir zu, tröstest mich, freust Dich mit mir und schaust mich mit so einer Hingabe an, dass ich jedes mal vor Freude weinen könnte, wenn ich in Deine wundervollen Augen blicke.
So, wie Du mich begleitest und begleiten wirst, werde ich Dich auf alle Deinen Wegen begleiten, egal ob sie mal schwer oder auch leicht sein werden. Ich werde Dir zur Seite stehen so wie Du mir zu Seite stehst, denn ich liebe Dich, meine kleine Leica.
Autor: Susanne
Susanne-Maria-Anna@gmx.net
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1 Kommentar
Alex
1. Oktober 2007 von 13:23 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Einfach nur schön!
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