Der traurige Hund

Es scheint die Sonne es ist wunderschön,
nun lasst uns mal spazieren gehen.
Nun renne ich im Hause rum,
keiner bemerkt mich, das ist so dumm.

Mal sehen, jetzt bell ich laut WAU, WAU ,
ein aus, ein pfui, ein nein, Hund lass das sein.

So ein Gebrüll,
Leute, das ist doch nicht was ich will.
Ich bin ein Hund, der liebt jedes Wort still.

Was machen diese Menschen nur,
schaut keiner mal in die Natur.
Nein Sie schauen nur auf die Uhr.

Die Kinder sind im Zimmer,
vor dem Computer und so,
Vater sitzt wie immer in seinem Büro,

Mama putzt das Haus.
Das war`s für heute, heut komm ich nicht raus.
Ich springe ans Fenster schau traurig hinaus,
da kommt Frau Nachbarin,
mit meinem Freund Klaus.

Gott sei Dank sie sieht mich sitzen,
da hör ich schon unsere Klingel blitzen,
ich lauf gleich hin und wie es geschieht,
bekommt sie mich und meine Leine gleich mit.

So laufen wir raus und haben eine Menge Spaß.
Doch beim spielen im Gras,
fehlen mir meine Menschen und ich frag mich was?
Warum haben sie mich angeschafft.
So ein Hundeleben kostet schon ganz schön Kraft.

Autor: H. Otto
heike.otto@ritterberg.de
http://www.yorki24.de

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